AKTUELLE NEWS
Filmkritiken und die CD der Woche
Lust auf Kino oder einen besonderen Film? Hier stellen wir jeden Woche neue Kinofilme vor und dazu einen besonderen DVD-Tipp. Ganz neu in dieser Rubrik ist die LP der Woche.
COP OUT - GELADEN UND ENTSICHERT (ab dem 15.04. in den Kinos)
Komödie, USA 2009 Regie : Kevin Smith Darsteller : Bruce Willis, Tracy Morgan, Jason Lee,...Nach den etwas anderen Buddy-Movies Jay und Silent Bob schlagen zurück und Zack & Miri Make A Porno präsentiert Kevin Smith diesmal ein ganz und gar klassisches: weißer Cop/schwarzer Cop, „good“ Cop/„bad“ Cop, junger Cop/alter Cop. Erwartungsgemäß nimmt Smith dabei alle möglichen anderen (Polizei-)Filme auf die Schippe und spult einen Gag nach dem anderen ab. Leider sind diese nur selten lustig und machen die insgesamt verzichtbare Vorstellung kaum interessanter. Die Chemie zwischen Bruce Willis und Tracy Morgan stimmt nicht und gerade Willis sah während einer Leinwandschießerei noch nie so lustlos aus – ganz zu schweigen von der müden Inszenierung, die nicht nur austauschbar, sondern auch ziemlich langweilig ist.
Seit neun Jahren sind Jimmy (Bruce Willis) und Paul (Tracy Morgan) Partner bei der Polizei. Als sie bei einem Einsatz im New Yorker Stadtgebiet einiges Chaos stiften, bevor der Verdächtige entkommt, gefällt den Vorgesetzten diese Vorgehensweise gar nicht, weshalb Jimmy und Paul für einen Monat ohne Bezahlung vom Dienst suspendiert werden. Doch gleich am ersten Tag des ungewollten Urlaubs schlittern die Chaospiloten ins nächste Schlamassel: Gerade als Jimmy eine sehr wertvolle Baseball-Karte in einem Sammlershop verkaufen will, um die Hochzeit seiner Tochter zu bezahlen, wird der Laden überfallen und die Karte gestohlen. Die private Jagd nach dem seltenen Sammlerstück führt die beiden Cops über verschlungene Seitenpfade wieder zu dem Verdächtigen zurück, dem sie ihre Suspendierung zu verdanken haben...
Am schönsten an „Cop Out“ sind noch die vielen Anspielungen für Fanboys. Gleich die erste Szene wartet mit einem wahren Zitatenfeuerwerk auf, wenn Paul einen Verdächtigen befragt und dabei ein Filmzitat nach dem anderen raushaut, darunter etwa berühmte Dialogzeilen aus Dirty Harry, Scarface oder Robocop, um nur drei zu nennen (Paul nennt das „Hommage“ und damit ist wohl auch „Cop Out“ selbst gemeint). Jimmy steht auf der anderen Seite einer Trennscheibe und rät die Filmtitel: „We're gonna need a bigger boat“, kommentiert er nur mit einem Kopfschütteln, und bei „Yippie-ki-yay, motherfucker!“ behauptet er ganz dreist, den dazugehörigen Film nie gesehen zu haben. Ungefähr auf diesem Niveau bewegen sich auch die übrigen Gags der Action-Komödie: Irgendwie ist es ja charmant, wenn Bruce Willis behauptet, Stirb langsam nicht gesehen zu haben – so richtig lustig ist es aber auch nicht. Mitunter wird es dann auch arg banal, etwa wenn der Zuschauer die gefühlte tausendste Ansprache über das große Geschäft erdulden muss: Macht man es lieber zu Hause oder flutscht es auch auf fremden Schüsseln? Und überhaupt, wie läuft das denn genau ab und was sagen eigentlich die Nachbarn dazu? Fazit : Muss man nicht gesehen haben.
Am schönsten an „Cop Out“ sind noch die vielen Anspielungen für Fanboys. Gleich die erste Szene wartet mit einem wahren Zitatenfeuerwerk auf, wenn Paul einen Verdächtigen befragt und dabei ein Filmzitat nach dem anderen raushaut, darunter etwa berühmte Dialogzeilen aus Dirty Harry, Scarface oder Robocop, um nur drei zu nennen (Paul nennt das „Hommage“ und damit ist wohl auch „Cop Out“ selbst gemeint). Jimmy steht auf der anderen Seite einer Trennscheibe und rät die Filmtitel: „We're gonna need a bigger boat“, kommentiert er nur mit einem Kopfschütteln, und bei „Yippie-ki-yay, motherfucker!“ behauptet er ganz dreist, den dazugehörigen Film nie gesehen zu haben. Ungefähr auf diesem Niveau bewegen sich auch die übrigen Gags der Action-Komödie: Irgendwie ist es ja charmant, wenn Bruce Willis behauptet, Stirb langsam nicht gesehen zu haben – so richtig lustig ist es aber auch nicht. Mitunter wird es dann auch arg banal, etwa wenn der Zuschauer die gefühlte tausendste Ansprache über das große Geschäft erdulden muss: Macht man es lieber zu Hause oder flutscht es auch auf fremden Schüsseln? Und überhaupt, wie läuft das denn genau ab und was sagen eigentlich die Nachbarn dazu? Fazit : Muss man nicht gesehen haben.
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EMPIRE präsentiert
den DVD-Tipp der Woche :
SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD
Italien, 1969 Regie: Sergio Leone Schauspieler: Charles Bronson, Henry Fonda, Claudia Cardinale, …Über vierzig Jahre alt und nicht im geringsten langweilend, gehört dieser Western wohl zu einem der Besten aller Zeiten. Jedem Menschen, der einen Fernseher zu Hause stehen hat, ist die Titelmelodie aus der Mundharmonika auch sicherlich bekannt (geschrieben vom wohl genialsten Filmkomponisten aller Zeiten : Ennio Morricone) und hat beim Kanäledurchzappen möglicherweise auch die eine oder andere Szene aus diesem Klassiker gesehen. Leider schreckt manch einen die Überlänge von beinahe drei Stunden ab, dabei ist dieser Film definitiv gute Unterhaltung für jeden verregneten Sonntagnachmittag. Fatal ist zudem bei solch einem komplexen Film mit so vielen verschiedenen Charakteren abzuschalten, wenn die Werbepause kommt.
Konfrontationen sind bei diesem Film garantiert, denn hier trifft rohe Gewalt und die Macht des Geldes auf die gehobene Gesellschaft. Anstand und Anstandslosigkeit stehen sich direkt gegenüber. Während die Eisenbahnindustrie zu expandieren versucht, versuchen Grundbesitzer ihr Land zu verteidigen. Die Thematik von Schmierereien und Egoismus hätten vom Regisseur Sergio Leone nicht besser umgesetzt werden können. Dazu kommt, dass die kriminellen Machtspielchen der verschiedensten Parteien schnell dreiste Züge annehmen um die persönlichen Ziele zu erlangen. Diese werden wohl in kaum einem anderen Film so ausführlich und detailliert erzählt ohne sich in eine einzelne Person zu vertiefen. So werden in diesem Film schon mehrere Geschichten und Schicksale dual aufgezählt, wie es in den heutigen neumodischeren Filmen immer beliebter gemacht wird.
Damals in den 70ern landete der Film einen riesigen Erfolg, bald zählte er als Kultfilm und Heute dient er als Vorbild für Westernfilme und wird als Klassiker gehandhabt. Somit ist er, wie bereits erwähnt, der Film für den verregneten freien Tag, den es zu retten gilt. Und garantiert bewahrt diese Inszenierung jeden Westerfan und Actionliebhaber vor diesem trübseligen Anblick aus dem Fenster. (MZ)
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Diginights präsentiert die LP der Woche :
Melissa Etherridge - Fearless Love
Back to the Roots, so könnte man das neue Album der Powerfrau Melissa Etherridge am besten erklären. Nach dem letzten Konzeptalbum „The Awakeing“ das zwar sehr stimmig war aber bei dem irgendwie etwas fehlte, sind alle Melissa Fans über dieses Album heil froh. Voller Energie und Leidenschaft, so präsentiert sich das neue Album. Um das ganze noch ein wenig fescher zu machen wurden ein wenig Orchester Musik und Synthesizer eingesetzt. Es ist ein volles Rockalbum, dass die Amerikanerin hier nach langer Zeit wieder auf den Markt bringt. Sehr beeindruckend ist die Nummer „The waiting of you“ die an alte Zeiten der Musikerin erinnert. Man mag sich zurück in die 80er Jahre versetzt fühlen und sich an die Klassiker „Like the way I do“ oder „Bring me some Water“ erinnern wenn man sich zurück lehnt und zuhört was Melissa uns zu erzählen hat. Nicht nur Fans werden Freude an dem neuen Meisterstück haben, auch Freunde der Rockmusik sowie diejenigen die gerne Fans davon werden wollen. 12 Stücke bringt das neue Album mit sich, jedes eine Art „Musik Perle“. Die erste Single ist zeitgleich der Titelsong des Albums und heißt „Fearless Love“. (ADA)
Back to the Roots, so könnte man das neue Album der Powerfrau Melissa Etherridge am besten erklären. Nach dem letzten Konzeptalbum „The Awakeing“ das zwar sehr stimmig war aber bei dem irgendwie etwas fehlte, sind alle Melissa Fans über dieses Album heil froh. Voller Energie und Leidenschaft, so präsentiert sich das neue Album. Um das ganze noch ein wenig fescher zu machen wurden ein wenig Orchester Musik und Synthesizer eingesetzt. Es ist ein volles Rockalbum, dass die Amerikanerin hier nach langer Zeit wieder auf den Markt bringt. Sehr beeindruckend ist die Nummer „The waiting of you“ die an alte Zeiten der Musikerin erinnert. Man mag sich zurück in die 80er Jahre versetzt fühlen und sich an die Klassiker „Like the way I do“ oder „Bring me some Water“ erinnern wenn man sich zurück lehnt und zuhört was Melissa uns zu erzählen hat. Nicht nur Fans werden Freude an dem neuen Meisterstück haben, auch Freunde der Rockmusik sowie diejenigen die gerne Fans davon werden wollen. 12 Stücke bringt das neue Album mit sich, jedes eine Art „Musik Perle“. Die erste Single ist zeitgleich der Titelsong des Albums und heißt „Fearless Love“. (ADA)
